Bild Bullet Planer und Stifte
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Mit dem Bullet Journal ins neue Jahr

 

Heute ist der perfekte Tag, um neu anzufangen.

Mo Schneyder

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Mit Riesenschritten nähert sich das Jahr dem Ende und damit hat auch mein bisheriger Kalender ausgedient. Seit längerem beschäftige ich mich mit der Methode des Bullet Journal.

Ihr wisst schon, DAS Buch, mit dem sich Ruby von Mona Kastens „Save Me“- Trilogie gefühlt die ganze Zeit beschäftigt. Aber bin ich wirklich entsprechend künstlerisch begabt, um meine Kalenderplanung mit schönen Zeichnungen zu verzieren? Wenn man sich im Web etwas umschaut, sehen viele Seiten eines Bullet Journal wie kleine Kunstwerke aus.  Da treffen filigrane Aquarell-Zeichnungen auf Kalligraphiestifte, so dass man sich die kleinen Meisterwerke am liebsten einrahmen und an die Wohnzimmerwand hängen möchte. Handlettering meets Bullet Journal. Wow!

Aber kann ich überhaupt die nötige Zeit aufbringen? Und möchte ich das überhaupt? Als Autorin liegt mein Hauptaugenmerk auf dem geschriebenen Wort, nicht in der Erstellung von künstlerischen Zeichnungen. Ob ich dazu überhaupt das nötige gestalterische Talent mitbringe, steht auf einem ganz anderen Blatt. Ich bin mir dessen nicht ganz sicher.

Diverse Methoden, wie den Gewohnheitstracker, habe ich schon in diesem Jahr genutzt, aber bei mir steht die praktische Note ganz klar im Vordergrund. Mir geht es darum, Gewohnheiten zu tracken, nicht der nächste Picasso zu werden. Basta. 

Der Bullet Planer von Jasmin Arensmeier ist eine tolle Alternative zum klassischen Bullet Journal, die ich hier gern vorstellen möchte. Erschienen ist der Planer im November 2018 beim Südwest Verlag.

Eine Alternative zum Bullet Journal im Blanko-Format

Bullet Planer exemplarische Wochenansicht 

Das Tolle an dem Bullet Planer ist, dass schon Seiten voreingetragen sind, wie zB Monats- und Wochenübersichten. Da man an jedem beliebigen Tag des Jahres damit starten kann, sind die Monatsnamen und Daten noch nicht ausgefüllt. Man kann mit dem Planer im Januar oder im Juni anfangen- völlig egal. 

Auf den Wochenübersichten, die sich jeweils über zwei DIN A5-Seiten erstrecken, ist neben den vorgegebenen Wochentagen noch genug Platz, um der Fantasie freien Lauf zu lassen. Hier wird mein heißgeliebter Tombow zum Einsatz kommen! Tombows haben rein gar nichts mit indianischen Ritualen zu tun, sondern sind tolle Kalligraphiestifte, auf die so mancher Handlettering-Artist schwört. Durch die weiche, flexible Spitze erfordern sie zwar etwas Übung, aber das Ergebnis lohnt sich!

Platz für Rituale und Gewohnheiten

Wer sich mit dem Thema Persönlichkeitsentwicklung beschäftigt, hört zwangsläufig immer wieder von der Wichtigkeit eines festen Morgen- und Abendrituals. Für beide Rituale gibt es im Planer jeweils eine Seite, um die Morgen- und Abendroutinen einzutragen. Denn was man einmal aufgeschrieben und visualisiert hat, vergisst man nicht so leicht und wirkt verbindlich. 

Kleine Zeichnungen und vorgefertigte Malereien in Aquarellfarben lassen den Bullet Planer verspielter und persönlicher wirken.

Das Cover und die gewählte Papierdicke überzeugen

Auch die Covergestaltung des Planers in Metallicfarben wirkt sehr hochwertig und sieht sehr gut aus. Die Hintergrundfarbe des Covers ist in einem eher zurückhaltenden Rosaton gehalten, also kein babyrosa oder quietschpink. Insgesamt finde ich das Cover sehr ansprechend und das Buch liegt gut in der Hand.

Die Seiten sind in dem typischen dotted-Muster, bei dem 4 Punkte ein Quadrat bilden, welches das Einfügen von eigenen Tabellen und Listen vereinfacht.

Auch das Papier ist dick genug gewählt worden. Ich habe mit verschiedenen Stiften die Seiten beschriftet und auf der Rückseite sind keine Spuren der Stifte zu sehen, was absolut klasse ist.    

Der Klappentext auf der Rückseite des Planers ist als Sticker aufgeklebt worden und lässt sich einfach entfernen, wodurch das Journal minimalistischer wirkt. 

Kleines Manko: Im allgemeinen Teil hätte ich mir mehr Blankoseiten für die freie Gestaltung gewünscht, denn bei einigen Vorlagen, wie z.B. dem Büchertracker ist der Platz (1 Seite) für Vielleser wie mich einfach zu knapp bemessen. 

Mein Fazit

Dadurch, dass der Planer eine grobe Richtung vorgibt, aber bei den Wochenübersichten genug Platz für eigene Ideen lässt, finde ich ihn richtig klasse. Ich kann den Bullet Planer vor allem jenen empfehlen, die sich die Gestaltung eines Blanko- Bullet- Journals noch nicht zutrauen. Zum Einstieg oder als Alternative zum klassischen Bullet Journal finde ich den Bullet Planer super! 

 

„Mein Bullet Planer für Ideen, Ziele und Träume. Das kreative Journal zum Ausfüllen und Gestalten.“ von Jasmin Arensmeier

Erschienen am 28.November 2018

Südwest Verlag

192 Seiten, 15,5 x 21,0 cm

ISBN: 978-3-517-09776-3

15 Euro [D +AT]

 

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