Stille finden in einer hektischen Welt
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Rezension “Stille finden in einer hektischen Welt” von Magnus Fridh

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Worum geht es in “Stille finden in einer hektischen Welt”?

Schon allein das Cover des Buchs hat mich in seinen Bann gezogen. Schöne Erdfarben und liebevoll gezeichnete Illustrationen. Natürlich soll es hier nicht allein um Designaspekte gehen, doch ich muss gestehen, dass mir die visuelle Aufmachung des Buchs sehr gut gefallen hat. Auch die knapp zweihundert Seiten Inhalt waren für mich ein angenehmes Pensum. Magnus Fridh ist ein schwedischer Achtsamkeitsexperte und Yogalehrer, der uns die Kunst der Stille in diesem Buch näherbringend möchte. Sein Buch ist in drei Teile unterteilt: 1.Der Alltag, 2.Die Natur und 3.Die Meditation.

Ich glaube, dass dieses Buch sehr viele Menschen ansprechen wird. Mich persönlich hat es angesprochen, da ich es in der Coronazeit mit 24/7 Zeit in den eigenen vier Wänden und beschränkten Freizeitmöglichkeiten schwierig finde, mich zu entspannen und völlig abzuschalten. Viel zu oft ertappe ich mich dabei, wie ich das Arbeitshandy in die Hand nehme und auch nach Feierabend durch die neu eingetroffenen E-Mails scrolle oder sogar während der Wartezeit an der Schlange im Supermarkt mein Handy in die Hand nehme, nur um mich zu beschäftigen.

Stille finden im Alltag

Fridh betont in diesem Buch, wie wichtig es ist, die innere Stille zu finden, besonders in hektischen und lauten Zeiten und vermutlich auch in einer Krisenzeit wie dieser. Ich habe mir nach Feierabend oder während einer Pause immer wieder das Buch zur Hand genommen und ein weiteres Kapitel gelesen. Was für ein Balsam für die Seele! Das Lesen des Buchs hat mich ruhiger gemacht, mich dazu motiviert, mich selbst wieder zu erden. Eine Sache, die ich als Hundehalterin ohnehin schon richtig gemacht habe, ist, regelmäßig in den Wald oder in die Natur zu gehen. Hier kann ich einen Hund als zusätzliche Motivation uneingeschränkt empfehlen. Bei Wind und Wetter zieht es uns mehrmals täglich nach draußen, auch während eines stressigen Arbeitstages, dem Hund sei Dank. Ja, gelegentlich esse ich vor dem Computer, aber dafür habe ich mich während der Mittagspause bewegt und frische Luft geschnappt. Auch die positiven Aspekte regelmäßiger Meditation werden aufgezeigt und ja, Fridh hat mich davon überzeugt, eine kurze Meditation in meine tägliche Morgenroutine zu integrieren. Und ja, ich probiere gerade, mir eine kleine Social Media Auszeit zu nehmen und es tut bisher wirklich gut. Ich spüre, wie sich meine Energiespeicher wieder füllen.

Fazit

Meine Empfehlung: All jene, denen gerade alles etwas zu viel wird, die vor lauter to do’s nicht mehr weiter wissen – lest dieses Buch!

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