The Nothing Man Cover
Rezensionen

Rezension „The Nothing Man“ von Catherine Ryan Howard

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Wenn ihr meinem Blog schon länger folgt, fällt euch vielleicht auf, dass ich eine Vorliebe für Thriller und andere Bücher im Spannungsgenre habe. Von Catherine Ryan Howard habe ich bereits den Roman „Ich bringe dir die Nacht“ gelesen. Umso neugieriger war ich, als „The Nothing Man“ im Juli diesen Jahres im rororo Verlag erschien.

Wovon handelt „The Nothing Man“?

Ein Thriller nicht nur für True Crime-Fans: Der neue beklemmende und extrem spannende Roman der irischen Bestsellerautorin: Ein Opfer jagt den Serienkiller: Wer hat die Macht, den anderen zu zerstören?
«Ich war das Mädchen, das den Nothing Man überlebte. Jetzt bin ich die Frau, die ihn fassen wird.»

So beginnt das True Crime-Memoir «The Nothing Man», das Eve Black über die verzweifelte Suche nach dem Mann geschrieben hat, der vor nahezu zwanzig Jahren ihre gesamte Familie tötete. Dem Mann, der nie Spuren hinterließ.

Supermarkt-Wachmann Jim Doyle hat den Bestseller auch und je mehr er liest, desto größer wird seine Wut, denn er war – er ist – der Nothing Man.

Seite um Seite wird ihm bewusst, wie gefährlich nah Eve der Wahrheit kommt. Er weiß, dass sie nicht aufgeben wird, bis sie ihn gefunden hat. Er hat keine Wahl: Bevor sie sein Leben zerstört, muss er das vollenden, was ihm 20 Jahre zuvor nicht gelungen ist: Eve töten. (Klappentext, Quelle: Rowohlt Verlag)

 

Meine Meinung

Besonders gut hat mir an dem Buch die ungewöhnliche Erzählweise gefallen. Wir lesen das von Eve Black verfasste Buch „The nothing man“ aus der Perspektive des Mörders Jim Doyle. Es ist ein Buch in einem Buch, welches man schon allein dadurch auseinanderhalten kann, weil Eve Blacks Buch aus der Ich-Perspektive geschrieben wurde und eine andere Schriftart verwendet wurde. Toll fand ich, dass das Buch wie ein True Crime Memoire aufgebaut ist und man als Leserin mitgefiebert hat, ob Eve Black den Mörder ihrer Familie letztendlich zu fassen bekommt oder ob Jim Doyle den Spieß umdreht und als Nothing Man ein weiteres Mal zuschlagen wird. Es war interessant, die Opfer- und die Täterperspektive hautnah mitzubekommen und zu spüren, wie Jim Doyle während des Lesens immer mehr gereizt wurde.

Ich habe mich als Leserin gut unterhalten gefühlt, auch wenn das Buch „Nothing man“ zwischendurch einige Längen hat, die auch der Mörder Jim Doyle weniger spannend fand und somit einen ganzen Teil des Buchs überspringt. Es ist definitiv ein Buch, welches True Crime -Fans lieben werden. Perfekt für stürmische Herbstabende auf dem Sofa.

Weswegen das Buch einen Punkt Abzug bekommt? Weil ich relativ schnell das Ende geahnt habe und ich mit meinem Verdacht richtig lag. Was aber daran liegen mag, dass ich Vielleserin bin und selbst im Spannungsgenre schreibe. Von daher braucht es einiges, um mich zu überraschen und die Messlatte ist daher ziemlich hoch.

Fazit zu „The Nothing Man“

„The Nothing Man“ ist ein ungewöhnlich geschriebener Spannungsroman für herbstliche Leseabende!

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