Sunday Meal Prep
Rezensionen

Rezension “Sunday Meal Prep” von Keda Black

*Unbezahlte Werbung*

Es ist Samstag und ich überlege mir, was ich an Lebensmitteln für die kommende Woche einkaufen muss. Dem zugrunde liegt die Überlegung, was man überhaupt kochen will. Schon zum x.ten Mal Spaghetti Bolognese? Wieder Wiener Schnitzel? Was geht schnell und ist zudem gesund? Fragen über Fragen.

Zum Glück gibt es das Buch “Sunday Meal Prep” von Kea Black. Die Autorin des Kochbuchs verspricht, dass 1-2 Stunden Vorbereitungszeit am Sonntag ausreichen, um die Hauptarbeit für die warme Hauptmahlzeit, die bei uns Abends stattfindet, erledigt zu haben. Unter der Woche müssen dann nur noch kleinere Arbeiten erledigt werden, wie z.B. Nudeln kochen oder Kräuter schneiden.

Hält Sunday Meal Prep, was es verspricht?

Da ich momentan zwischen Homeoffice, Buch schreiben und Hundeerziehung jongliere, kommt mir das Buch natürlich wie gerufen. Seit langem ist klar, dass ich mich anders organisieren muss, um mehr Zeit für die wichtigen Dinge im Leben zu haben. Und natürlich, um mehr Zeit zu haben, um das Essen zu genießen und nicht an den Abwasch zu denken! Praktisch finde ich, dass die Autorin das Buch in Wochenpläne aufgeteilt hat. Man sieht auf einen Blick, was in der Woche gekocht wird. Auf der darauf folgenden Doppelseite listet sie die Zutaten auf, die man für die Gerichte benötigt. Zudem sieht man pro Wochentag auch ein Bild des fertigen Gerichts, welches so verführerisch daher kommt, dass man es gleich aufessen möchte!

Kostprobe gefällig? Ein Wochenplan für eine Woche im Frühling sieht z.B. so aus (S.86):

Montag: Tikka-Spieße, Joghurtsauce, Rucola

Dienstag: Omelette mit Ziegenkäse und Kräutern, Rucola

Mittwoch: Chicken-Biryani, Cranberrys

Donnerstag: Reisschale, gerösteter Brokkoli, Joghurtsauce

Freitag: Kräutersuppe mit Ravioli

Und Samstag und Sonntag kocht dann der Göttergatte oder wir essen Sushi und fördern damit die lokale Gastronomie!

Variation der Gerichte

Toll finde ich auch, dass die Autorin nicht nur typisch europäische Gerichte wie z.B. Pasta verwendet, sondern auch asiatische Gerichte. Da ist für jeden etwas dabei, es sei denn man mag eine ganze Reihe von Lebensmitteln nicht. Auch für mich als Laktose-Intoleranzler sind genügend Rezepte dabei. Welch Luxus, dass es mittlerweile fast überall laktosefreie Milch oder pflanzliche Milch wie Mandelmilch zu kaufen gibt. Mal sind die Gerichte etwas herzhafter, mal etwas leichter, wie z.B. Salat mit Brot. Sollte man wirklich sehr großen Hunger an diesen Tagen haben, kann man sich auch mit einer Dose Thunfisch oder hartgekochten Eiern behelfen, um den Hunger zu stillen. Oder man tauscht einfach die Tage aus und isst den Salat an einem anderen Tag.

Planen oder nicht planen?

Sosehr ich es mag, spontan zu sein, täglich einkaufen zu gehen ist definitiv auch ein Zeitfresser. Von daher macht es durchaus Sinn, eine Essenplanung für die Woche zu machen. Gelegentlich werde ich sicherlich einen Wochenplan der Autorin umsetzen, an anderen Wochen mag mir aber auch eine grobe Wochenplanung helfen.

Die Ideen und Wochenpläne der Autorin Kea Black finde ich sehr hilfreich, um die Essenplanung der Woche zu organisieren. So muss ich nicht brainstormen und kann einfach ihre Wochenpläne des Sunday Meal Prep gemütlich Sonntags in die Tat umsetzen. Beim Einkaufen sollte man sich jedoch klar machen, dass es bestimmte Zutaten wie z.B. Zitronengras nicht in jedem Supermarkt zu kaufen gibt.

 

 

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.