Sommernacht Lucy Foley
Rezensionen

Rezension “Sommernacht” von Lucy Foley

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Nach “The Hunting party” wollte ich unbedingt auch “Sommernacht” von Lucy Foley lesen, denn ich liebe einfach Whodunnits. Ein bisschen erinnert es mich die Suche nach dem Mörder an vergangene Cluedo-Spielrunden in meiner Kindheit…

Wovon handelt “Sommernacht”?

Klappentext: Eine abgelegene Insel vor der wilden Küste Irlands: An einem Sommertag versammeln sich Familie und alte Freunde, um die Hochzeit von Julia und Will zu feiern. Alles ist bis ins kleinste Detail geplant, es soll ein rauschendes Fest werden – doch der Wind dreht, und ein heftiger Sturm schneidet die Insel von der Außenwelt ab. Bald macht das Gerücht die Runde, dass dieser Ort ein schreckliches Geheimnis verbirgt. Und auch unter den Gästen dringen immer unaufhaltsamer alte Feindseligkeiten und lang begrabene Geheimnisse ans Licht. Dann wird einer der Feiernden tot draußen im Moor gefunden. Und die Situation auf der Insel eskaliert … (Quelle: Random House)

Meine Meinung

Wie auch in “Neuschnee” schreibt Lucy Foley hier ein klassisches Whodunnit. Wir erfahren schon zu Anfang, dass es eine Leiche auf der abgeschiedenen Insel gibt. Wer das ist, darüber lässt uns die Autorin noch im Unklaren.

Die Story beginnt am Tag vor der Hochzeit und wird von sechs unterschiedlichen Erzählern aus der Ich-Perspektive erzählt. Das allein macht einen großen Reiz der Geschichte aus, da jeder einzelne von ihnen einen anderen Blick auf die Situation hat und eigene Geheimnisse zu verbergen hat. Auch hat Lucy Foley die Gäste der Hochzeit sehr strategisch auf eine einsame, abgeschiedene Insel gebracht. Die Insel selbst wirkt schroff und rau, das Gegenteil einer gemütlichen Eventlocation. Aber zu dieser eher düsteren Location passt es perfekt, dass ausgerechnet am Abend der Hochzeit sich ein großes Unwetter zusammenbraut.

Fast jedes Kapitel endet mit einem Cliffhanger, die Kapitel an sich sind relativ kurz. Ich mag diese Art des schnellen Erzähltempos sehr, auch wenn ich als erfahrene Leserin schon früh geahnt habe, welches das größte Geheimnis von allen ist und es hat sich im Nachhinein auch bestätigt. Trotzdem fand ich es sehr spannend, das Buch zu lesen. Vor allem mochte ich es, dass fast alle Charaktere auch eine dunkle Seite haben. Für Leser, die sich mit der Hauptfigur identifizieren möchten  und daher auf der Suche nach einer durchweg sympathischen Person sind, mag dies jedoch etwas schwierig sein. Denn niemand ist 100 % gut, und genau das macht die Geschichte so realistisch und lässt sie zu einem Pageturner werden.

Warum du “Sommernacht” lesen solltest

Von mir bekommt die Geschichte ganze 4 Sterne. Ein Punkt Abzug, da ich relativ schnell hinter das größte Geheimnis gekommen bin. Ich hätte mir gewünscht, mich geirrt zu haben, doch das war nicht der Fall. Das Buch empfehle ich allen, die auf spannende Thriller im schnellen Erzähltempo and vielen Cliffhangern stehen.

Was sind Deine liebsten Whodunnits?

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