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Rezension “Kreativität” von Melanie Raabe

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Melanie Raabe kannte ich bisher nur als begnadete Thrillerautorin. Mit ihrem neuen Buch “Kreativität”, erschienen im November 2020 beim btb Verlag, legt sie ihr erstes Sachbuch vor. Wie der Titel des Buchs schon verrät, befasst die Autorin sich in diesem Buch mit dem Thema “Kreativität – wie diese uns mutiger, glücklicher und stärker macht”.

 

Wovon handelt das Buch zum Thema “Kreativität”?

Kreativität macht glücklich – und sie hilft uns dabei, die Herausforderungen des Lebens zu meistern, im Großen wie im Kleinen. Melanie Raabe, SPIEGEL-Bestsellerautorin und selbst lange auf der Suche nach ihrem „ganz persönlichen Ding“, erklärt in diesem Buch, weshalb wir alle kreativ sind und wie wir die Inspiration finden, um auf das zu stoßen, was uns im Innersten ausmacht und weiterbringt. Dabei geht es um Mut und Beharrlichkeit, Leichtigkeit und Durchhaltevermögen, um Originalität und Schnapsideen, um Produktivität und Prokrastination, ums Scheitern und vor allem: ums Weitermachen, auch wenn ein rauer Wind bläst. Denn Kreativität ist mehr als der gelegentliche Geistesblitz. Kreativität ist eine Lebenseinstellung. (Quelle: Random House)

Meine Meinung

In sieben Kapiteln, begleitet von wunderschönen Illustrationen, beschreibt Melanie Raabe ihren persönlichen Zugang zur Kreativität und warum Kreativität solch einen hohen Stellenwert für sie hat. Besonders gut hat mir gefallen, dass die Autorin davon ausgeht, dass jeder Mensch kreativ sein kann. Also nicht nur die Menschen, die Autoren oder Künstler sind und Kreativität zu ihrem Beruf gemacht haben. Nein, Kreativität kann im Kleinen beginnen. Auch ein spontan zusammengewürfeltes Abendessen aus Resten kann zu einer kreativen Aufgabe werden. Melanie Raabe räumt mit dem Vorurteil auf, dass nur überdurchschnittlich talentierte Menschen kreativ sein können. So erzählt sie in diesem sehr persönlichen Buch davon, dass sie selbst erst nach mehreren Ausflügen in andere kreative Bereiche ihr eigenes Ding, nämlich das Schreiben und noch spezifischer, das Schreiben von Thrillern für sich entdeckt hat. In vielen anderen Bereichen beschreibt sie sich selbst als durchschnittlich.

Mir hat die spielerische Leichtigkeit, mit der sie an das Thema Kreativität herangeht, sehr gut gefallen. In dem Buch gibt sie viele praktische Tipps, wie man Kreativität mehr in den Alltag integrieren kann, wie man in den Flow kommt und was die besten Produktivitätsbooster sind. Was ist wichtiger, gute Ideen oder Durchhaltevermögen?  Die Autorin  nennt Beispiele, wie man sich selbst eine kreative Routine schaffen kann. Denn Übung macht bekanntlich den Meister.

Sich inspirieren lassen

Oft werden Beispiele für Kreativität genannt und siehe da, man muss das Rad nicht immer neu erfinden. Aus Bewährtem kann man etwas ganz eigenes schaffen. Viele Kreative haben sich Werke anderer bedient, um daraus etwas ganz neues zu produzieren- warum nicht?

Für diejenigen von uns, die in der Kreativität von dem Urteil oder der Kritik anderer gehemmt sind, gibt es auch einen ganzen Abschnitt zum Thema Kritik und wie man damit umgehen sollte.

Das Wichtigste: Theoretische Kenntnisse zu haben ist per se nicht schlecht, aber irgendwann muss man auch ins Machen kommen. Also: Üben, machen und weiter üben.

Sei kreativ!

Während des Lesens habe ich mich unglaublich motiviert für meine eigene kreative Arbeit gefühlt und es ist ein Mutmacher, wenn man gerade in einer Blockade steckt oder mit Rückschlägen klarkommen muss.  Der liebevolle Blick auf die eigene Kreativität ist wie ein Balsam für die Seele. Dieses Buch werde ich sicherlich noch öfters in die Hand nehmen.

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