Deine letzte Lüge
Rezensionen

Rezension „Deine letzte Lüge“ von Clare Mackintosh

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Die Ruhe der aktuellen Situation nutze ich u.A. dazu, meinen Sub schrumpfen zu lassen. Toll wäre es natürlich, den Sub komplett eliminieren zu können, doch Zu- und Abgänge verhalten sich einfach nicht proportional zueinander. Wer kennt das nicht?

So habe ich die Zeit genutzt, endlich den Thriller „Deine letzte Lüge“ Clare Mackintosh zu lesen.

Klappentext zu „Deine letzte Lüge“

“Vor einem Jahr hat sich Caroline Johnson das Leben genommen, genau wie ihr Mann nur wenige Monate zuvor. Ihre Tochter Anna leidet schwer unter dem Verlust, fragt sich wieder und wieder, was die Eltern in den Tod getrieben hat. Besonders seit sie selbst Mutter geworden ist, quält die Ungewissheit sie mehr denn je. Sie beginnt nachzuforschen, stößt schnell auf Lügen und Ungereimtheiten. Dann aber spürt Anna, dass jemand sie beobachtet, ihr nachstellt. Schon bald muss sie lernen: Manche Dinge sollte man besser ruhen lassen …“ (Quelle: Bastei Lübbe)

Meine Meinung zu „Deine letzte Lüge“

Schon allein der Anfang offenbart, dass irgendetwas nicht stimmen kann. Wer hat Anna Johnson die geheimnisvolle Karte hinterlassen? Haben sich wirklich beide Eltern das Leben genommen? Oder war es Mord? Haben sie den Tod nur vorgetäuscht, um unter einer neuen Identität ein neues Leben an einem anderen Ort beginnen zu können? Frei von dem Schuldenberg und anderen Altlasten? Lauter Fragen, die ich mir als Leserin recht bald gestellt habe und was ich von der Autorin äußerst klug als Einstieg finde. Die Geschichte geht spannend weiter. Die Kapitel sind kurz gehalten, ein Cliffhanger jagt den Nächsten.

Die Hauptperson Anna Johnson (die mich vom Namen her an eine bekannte Influencerin erinnert hat) fand ich persönlich etwas farblos und passiv. Ich hätte mir irgendwie eine Hauptdarstellerin mit mehr Charakter, mehr Ecken und Kanten gewünscht. Über Anna erfährt man jedoch relativ wenig, außer der Tatsache, dass sie nun Alleinerbin  und bereits nach dem ersten Sex mit ihrem neuen Freund schwanger geworden ist. Nun kümmert sie sich um das Kind, ihr Freund ist mit ins frühere Elternhaus gezogen. Zufälligerweise hat sie sich ausgerechnet in den Psychotherapeuten verliebt, den sie wegen der Trauer um ihre Mutter aufgesucht hat. Im späteren Verlauf stellt sich heraus, dass ihre Mutter kurz vor ihrem Tod einen Termin bei demselben Psychotherapeuten ausgemacht hat. Warum hat ihre Mutter genau bei diesem Therapeuten einen Termin ausgemacht? Kann dies tatsächlich bloß Zufall sein? Und wieso streitet ihr Freund Mark ab, ihre Mutter als Therapeut betreut zu haben? Fragen über Fragen.

Mackintosh versteht es, dem Leser ein Bröckchen Wahrheit hinzuwerfen und dann wieder sämtliche Theorien über den Haufen zu werfen. So war auch die Auflösung am Schluss eine Wendung, mit der ich nicht gerechnet hatte.

Mein Fazit: Ein spannender Thriller

„Deine letzte Lüge“ ist ein spannender Thriller, welcher einen auch außerhalb der Coronazeit auf andere Gedanken bringt und für kurzweilige Lesestunden sorgt. Perfekt für Thrillerfans, die Thriller ohne großes Blutvergießen mögen.

 

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