Cover "Augen ohne Licht"
Rezensionen

Rezension “Augen ohne Licht” von S.K. Tremayne

Wovon handelt “Augen ohne Licht”?

Klappentext: Eine Frau erwacht in einem vollkommen dunklen, stillen Raum. Es ist ihr unmöglich festzustellen, wo sie ist. Da keinerlei Licht an ihre Augen dringt und ihre Ohren nicht das geringste Geräusch wahrnehmen, fragt sie sich in ihrer Panik, ob sie erblindet oder plötzlich taub ist. Ganz langsam aber kann sie winzige Unterschiede in der Finsternis erkennen; winzige Lichtmengen scheinen sich manchmal in den Raum zu verirren. Sie weiß jetzt, sie muss weg von diesem schrecklichen Ort. Aber wer hat sie dort hingebracht? Wer hält sie gefangen? Und warum? (Quelle: Droemer Knaur Verlag)

Ein spannender Kurzthriller

Dies ist das erste Buch, welches ich von S.K. Tremayne lese. Es ist ein Kurzthriller, der mich von der ersten Seite an gepackt hat. Als Leser hat man nicht die geringste Ahnung, wie die namenlose Frau in die verzwickte Situation geraten ist, ebensowenig wie die Protagonist. Die Geschichte wird aus der Perspektive der Protagonistin erzählt, der Leser erfährt nicht über die äußeren Umstände der Protagonistin und genau diese beschränkte Wahrnehmung der Realität macht die Geschichte so spannend. Ich habe mit der Heldin mitgefiebert und fand den Vergleich mit einem Escape Room sehr gut, denn so konnte ich es mir noch bildlicher vorstellen. Der Autor hat die aufkeimende Verzweiflung, die sich zur nackten Panik steigert, als die Frau bemerkt, in was für einer auswegslosen Situation sie sich befindet, sehr anschaulich beschrieben.

Das Buch ist kurz, ich konnte es an einem Abend beenden und gerade jetzt in der Pandemiezeit ist es es eine willkommene Abwechslung. Ich werde sicherlich noch zu einem weiteren Buch des Autors greifen.

Was mir weniger gut gefallen hat, sind die teilweise sehr langen Sätze- von mir ein Stern weniger in der Bewertung. Kurze, knackige Sätze sind mir lieber. Aber das ist meine rein subjektive Meinung und jedem das Seine, nicht wahr?

Wem ich “Augen ohne Licht” empfehlen würde

“Augen ohne Licht” würde ich allen empfehlen, die Lust haben auf einen kurzen, spannenden Thriller und die Lust haben, sich in die Perspektive der Protagonistin hineinzuversetzen und mitzuraten. Wenn ich mir Bewertungen anderer Leser anschaue, wurde teilweise mokiert, dass das Buch sehr dünn ist. Die Geschichte wird auf 94 Seiten erzählt. Nun, das ein Kurzthriller keine 300 Seiten umfasst, sollte doch eigentlich klar sein, oder? Ich fand es ganz angenehm, zur Abwechslung mal ein kürzeres, aber nicht weniger spannendes, Buch zu lesen.

 

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