Cover Aufblühen
Rezensionen

Rezension „Aufblühen“ von Sarah Remsky

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Na, habt ihr euch auch schon eine Liste mit Dingen angelegt, die ihr in der Coronazeit unbedingt erlernen möchtet? Mein Liste reicht von A wie Aquarellmalerei bis hin zu Stricken. Mal schauen, wie weit ich dabei komme! Aktuell ist mir das Buch „Aufblühen“ von Sarah Remsky ins Haus geflattert, was ich als gutes Omen für meinen ansonsten eher ungrünen Daumen werte. Auch wenn ich nicht die geborene Gärtnerin bin, beruhigen mich Pflanzen ungemein und voller Bewunderung schaue ich mir die Bilder von Interior-Influencern an, die in einem wahren Bohodschungel leben. Na, sowas hätte ich auch sehr gerne!

Wovon „Aufblühen“ handelt

„Aufblühen“ ist kein typisches Sachbuch, sondern verknüpft die Lebensgeschichte der Autorin Sarah Remsky mit der heilenden Kraft von Pflanzen. Mitten in einer Depression weiß die Autorin nicht mehr weiter und lässt sich selbst in eine psychiatrische Klinik einweisen. Dort bleibt sie mehrere Monate, beschäftigt sich viel mit sich selbst und lernt die beruhigende Kraft von Pflanzen und deren Pflege kennen. Die Pflege der Pflanzen hilft ihr im wahrsten Sinne des Wortes sich selbst wieder zu „erden“, wieder festen Stand im Leben zu gewinnen. Gleichzeitig rät sie aber auch dazu, es nicht gleich mit der Pflanzenpflege zu übertreiben und nur so viele Pflanzen aufzunehmen, dass man sich stressfrei um diese kümmern kann, bevor die Pflanzen einem buchstäblich über den Kopf wachsen.

Wunderschöne Zeichnungen und eine starke Frau

Durch das ganze Buch hindurch darf man sich auf wunderschöne Illustrationen im Aquarellstil freuen, die mir persönlich sehr gut gefallen haben. Und ja, sie haben mich auch daran erinnert, dass mein Aquarellkasten immer noch jungfräulich neben meinem Schreibtisch steht.

Wie viele andere junge Menschen der Generation Z ist Sarah Remsky mit enormen, teilweise selbst verursachten Leistungsdruck aufgewachsen. Egal ob im Job oder im Studium, sie möchte stets 100 Prozent geben. Allerdings hat sie die Rechnung ohne ihren Körper gemacht. Denn dieser fordert seinen Tribut ein, immer häufiger verweigert er seinen Dienst. Sarah ist nicht mehr in der Lage, sich um sich selbst und ihre Wohnung zu kümmern und immer häufiger meldet sie sich krank.

Was mich stark beeindruckt hat ist die Offenheit, mit der die Autorin über ihre psychische Erkrankung spricht. Ich glaube, dass sie damit vielen anderen jungen Frauen, die sich in einer ähnlichen Situation befinden, Hoffnung macht. Das Leben geht weiter, auch wenn nicht jeder Tag voller Sonnenschein ist und der Weg durchaus steinig. Aber es lohnt sich. Da ist Licht am Ende des Tunnels.

Hilfreiche Tipps zur Pflanzenpflege

In „Aufblühen“ geht es nicht nur um die Geschichte der Autorin Sarah Remsky, sondern auch um die Pflege von Zimmerpflanzen. Die Autorin stellt einige Zimmerpflanzen vor, u.A. auch die beliebte Monstera, aber auch Pflanzensorten die eher exotisch und im heimischen Wohnzimmern weniger oft anzutreffen sind. Sie gibt viele hilfreiche Tipps zur Pflanzenpflege, wieviel Sonne zum Beispiel eine bestimmte Pflanzenart verträgt und wie oft man diese gießen sollte. Mir als absoluten Laien haben die Tipps sehr weitergeholfen und ich habe auch gleich meine erste Pflanzenbestellung online getätigt!

Mein Fazit zu „Aufblühen“

Man kann Sarahs Begeisterung für Pflanzen auf allen Seiten spüren und diese Begeisterung steckt an.

Für Leser, die sich auch für die Geschichte einer starken jungen Frau interessieren, ist das Buch mit wundervollen Zeichnungen und vielen Pflanzenbildern sehr zu empfehlen. Wer nach einem reinen Sachbuch zur Pflanzenpflege sucht, ist mit diesem Buch nicht gut beraten.

 

 

 

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